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Austausch der Fensterscheiben Ein wichtiger Punkt, dem oftmals nicht genügend Bedeutung beigemessen wird, sind die Fensterscheiben. 90 % aller Gebäude, die vor 1995 entstanden sind, haben noch kein Wärmedämmglas. („Glas von heute“). Etwa 30% aller Wärmeverluste gehen auf das Konto veralteter Verglasungen. Wärmedämmglas reduziert den Verlust von Heizwärme um mehr als 60 % gegenüber unbeschichtetem Isolierglas("Glas von gestern") und mehr als 80 % gegenüber Einfachglas. So können Hausbesitzer auf jedem Quadratmeter Verglasungsfläche ca. 20 Liter Heizöl und 50 kg CO2 pro Jahr einsparen. Die Bundesregierung fördert diese Senkung der CO2-Emissionen: Für die Modernisierung gibt es zinsgünstige Kredite der KfW. Dadurch wird in hohem Maße dem Umweltgedanken Rechnung getragen – Energie sparen – Ressourcen schonen! Bei der Herstellung eines Wärmedämmglases wird eine hauchdünne Edelmetallschicht auf eine Glasscheibe aufgebracht und mit einer Gegenscheibe kombiniert. Die beschichtete Fläche befindet sich, vor Beschädigung geschützt im Scheibenzwischenraum. Die hochtransparente Edelmetallschicht lässt Licht und Sonnenstrahlung praktisch ungehindert herein, aber nur sehr wenig Wärmestrahlung wieder hinaus. So spart dieses Wärmedämmglas doppelt, weil wertvolle Heizenergie nicht länger über das Fenster entweicht und gleichzeitig kostenlose Sonnenenergie fast ungehindert eindringen kann. Wärmedämmglas lässt sich meist in den vorhandenen Rahmen des alten Isolierglases umglasen. Das bedeutet: kein großer Umbau und kein Schmutz! Austausch der Fenster Die regelmäßige Wartung ist eine grundlegende Voraussetzung für eine lange Lebensdauer von Fenstern. Wer diesen Grundsatz beherzigt und jedes Jahr einen „Fenster-Check“ vornimmt bzw. vornehmen lässt, der hat lange Freude an seinen Fenstern. Einmal jährlich sollten alle beweglichen Teile der Beschläge mit einem harz- und säurefreien Öl oder Fett behandelt werden. Bei Funktionsstörungen darf keine Gewalt zum Öffnen oder Schließen angewandt werden. Sollten die Fenster klemmen, so besitzen die Beschläge Nachstellmöglichkeiten. Sie sollten jedoch diese Justierungen dem Fachmann, also Ihrem Fensterlieferanten überlassen. Nur er kann genau beurteilen, was genau zu tun ist. In Fällen, wo die Beschläge nicht mehr zu richten sind (keine Ersatzteile mehr erhältlich) und meist die Fenster noch als „Verbundfenster“ hergestellt wurden empfehlen wir einen kompletten Fenstertausch. Diese Fenster haben meist schon weit über 30 Jahre gedient, haben keine umlaufende Gummidichtung und wenn dann noch der Beschlag das Fenster nicht mehr dicht schließen kann, entweicht über das Fenster so viel Energie, dass sich neue Fenster relativ schnell amortisieren. Die Förderfähigkeit für diese Maßnahmen ist gleich dem Scheibentausch. Wir wechseln Ihre Fenster im Komplettpaket , d.h. Ausbau, Einbau, Einputzarbeiten, Rollladenkastendämmen, Gurt-wechsel, Maler- und Tapezierarbeiten! |